HFC-FANKURVE DAUERKARTE 26/27

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Habt ihr euch schon die Dauerkarte für die neue Saison gesichert!?

Für nur 165.-€ (9,70.-€ pro Spiel) seid ihr als HFC-Mitglied dabei!

Als Nichtmitglied kostet die Dauerkarte 225.-€ für Vollzahler und 195.-€  für Ermäßigungsberechtigte.

Die Dauerkarte bietet euch und dem HFC Planungssicherheit! Sie ist ein Bekenntnis zum Verein & zur HFC-FANKURVE!

Also Dauerkarte jetzt sichern und alle HEIMSPIELE in der HFC-FANKURVE lautstark live erleben!

VORWÄRTS IMMER!

POKALFIGHT heißt ROT sehen!

Am Samstag 13:30 Uhr steigt das Landespokalfinale im KWS! Wir rufen dazu alle HFC-Fans und Freunde auf in ROT zu erscheinen! Egal, ob in der HFC-FANKURVE oder auf den restlichen Tribünen!

ALLE im POKALFIGHTER Shirt! ALLE in ROT!

Für alle, welche kein POKALFIGHTER Shirt haben, wird es eine kleine Neuauflage der Shirts in den Größen XS – 4XL vor dem Spiel am Fanhaus geben! Preis: 10.-€

Das Fanhaus öffnet ab 10:30 Uhr und das „Bündnis aktiver HFC-Mitglieder“ versorgt alle HFCer und Freunde mit Speis und Trank!

Statement zur Gewalteskalation der Bundespolizei in Leipzig!

Als Fußballfan, der in Sachsen Spiele besuchen muss, ist man einiges an schlechter Polizeiarbeit gewohnt. Das es heute wieder Mal zu einem unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt gegenüber Fans kam, ist damit nichts Ungewöhnliches. Klare Gefährdung von Menschenleben stellt dann jedoch nochmal eine andere Liga von Polizeigewalt dar. Als der Anhang des HFC Chemie am Samstag nach dem Auswärtssieg in Eilenburg mit dem Zug in Leipzig Tief ankam begann eine Farce sondergleichen.

Aufgrund einer Zigarette, die sich im Bahnhof Leipzig Tief angezündet wurde, prügelte sich die anwesende BFE-Einheit ohne zu zögern durch die relativ geschlossen wartende Menschenmasse direkt am Bahnsteig, mit Schlägen, Tritten -ohne jegliche Vorwarnung. Der einfahrende Zug und die fehlende Rückzugsmöglichkeit der HFC-Fans stellte dabei weniger eine Hemmung als gefühlte Motivation dar. Eine klare Anweisung außer reinschlagen, wenn sich etwas bewegt, schien es nicht zu geben, auch war kein Deeskalationskonzept zu erkennen. Das keine Person schwer verletzt wurde oder Schlimmeres erleiden musste gleicht einem Wunder. Im Nachgang wurden Mitfilmende festgenommen, wahrscheinlich um die Hoheit über die Aufnahmen der Eskalation behalten zu können. Glücklicherweise konnten einige Personen der anwesenden Fanszene die Szenen von Anfang bis Ende festhalten.

Die aktuelle Entwicklung, indem die Polizei einen Freibrief zu haben scheint, um  „Zahlen“ zu generieren, macht uns Sorgen. Ein bis dato friedlicher und vollkommen ausgelassener, letzter Spieltag wurde wieder einmal durch die BFE-Einheit der Bundespolizei zerstört! Wir stehen allen Fans, die von der Prügelorgie betroffen waren, zur Seite und raten dazu, Gegenanzeigen zu erstatten.

Wir prüfen aktuell alle rechtlichen Schritte! Ein großer Dank geht auch an unsere Freunde aus Leipzig und deren Fanprojekt, welche betroffenen Personen kurzfristig und schnell helfen konnten.

Saalefront Ultras im Namen der Ultraszene

Flutlichtspiel gegen Jena

Am Freitag 19 Uhr steigt das letzte Heimspiel im KWS! Auch wenn die Saison für uns sportlich mehr oder weniger gelaufen ist heisst es am Freitag nochmal zahlreich und vorallem laustark unsere Freunde aus Leipzig mit 3 Punkten gegen Jena auf ihrem Weg zur Meisterschaft zu unterstützen! Also Freitag alle ins KWS! Das Fanhaus öffnet ab 16 Uhr und die Jungs der Sektion Petersberg & 225 versorgen alle HFC-Fans und Freunde mit Speis und Trank!

Wir lassen uns nicht spalten – Innenminister: Feinde der Fankultur!

Etwas mehr als einen Monat ist es noch hin, bis die nächste Innenministerkonferenz in Hamburg tagt – und wir müssen noch immer davon berichten, dass die nach der letzten IMK versprochene Transparenz Fehlanzeige bleibt.
Was genau auf der Agenda stehen wird, ist entsprechend nicht klar – die Erfahrungen der letzten IMK, die Drohungen der Politik gegenüber Vereinen und Verbänden, unterwürfige Verbände sowie die besorgniserregende Zunahme von Polizeigewalt und rechtswidrigen Maßnahmen gegen Fußballfans lassen uns allerdings wenig hoffnungsfroh sein.   Während manche Innenminister und die Polizei daran zu arbeiten scheinen, Fanszenen zu spalten und eine Unterscheidung von „guten“ und „schlechten“ Fans zu konstruieren, möchten wir also diese heiße Phase der Saison nutzen, um erneut deutlich zu machen: Wir lassen uns nicht spalten!   Seit dem letzten Jahr drücken gewisse Politiker den Vereinen und Verbänden die Pistole auf die Brust und drohen mit harten Mitteln, sollten sie ihren Forderungen nicht nachkommen. Dabei ist unter anderem die Rede von Lizenzentzügen, von Übertragung der Polizeikosten auf die Vereine sowie von personalisierten Tickets. Maßnahmen also, die die Vereine in die Knie zwingen und finanziell bedrohen können. Stellt euch vor, eurem Lieblingsverein wird die Lizenz für den Spielort des Stadions entzogen – oder zumindest für den Gästeblock! Wie sehr das Fehlen von Gästefans das Stadionerlebnis beeinträchtigen kann, ist bereits in vielen Ländern zu beobachten. Zustände, die wir uns nicht herbeiwünschen – gerade, wenn wir selbst als Auswärtsfahrer betroffen wären. 

An dieser Stelle müssen auch die Verbände explizit angesprochen werden: DFB und DFL sonnen sich in schönen Bildern und vollen Stadien, die die Fanszenen ihnen Jahr für Jahr von Bundesliga bis in die unteren Ligen servieren. Dass für die Fans, für das besondere Stadionerlebnis in Deutschland und gegen willkürliche Maßnahmen ihre starke Stimmen erhoben werden, ist von den Verbänden erwartungsgemäß nicht zu vernehmen. Stattdessen wird eifrig den populistischen Forderungen gefolgt und an einer völlig undurchsichtigen zentralen SV-Kommission gearbeitet.
Die DFL sowie der DFB scheinen sich von diesen Drohgebärden einschüchtern zu lassen und vor dem Populismus der Politik einzuknicken. Sie scheinen bereit, unnötig repressive Maßnahmen wie die Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien durchzuwinken, um „schlimmere Übel“ abzuwenden. Die Verschärfungen eben dieser Richtlinien gehen also auch klar auf das Konto der Verbände, die weder ihren Vereinen Rückhalt bieten noch den wirtschaftlichen Faktor von aktiver sowie lebendiger Fankultur berücksichtigen zu wollen. Und das alles wegen einer hochstilisierten Gefahrenlage in deutschen Fußballstadien.   

Es erschließt sich uns zudem auch sechs Monate nach der letzten IMK nicht, weshalb diejenigen Politiker, die sich mit der inneren Sicherheit Deutschlands beschäftigen sollen, überhaupt über den Fußball sprechen. Die herbeifantasierten Schreckgespenster gefährlicher Stadien wurden doch bereits im Vorfeld der letzten IMK entzaubert! Weshalb also wollen gewisse Innenminister das bunte und lebendige Stadionerlebnis durch repressive, rechtlich fragwürdige Maßnahmen aufs Spiel setzen? Weshalb wollen sie das Risiko in Kauf nehmen, Vereine finanziell zu ruinieren und Fankultur zu beerdigen?  
Die realitätsfremden Wahrnehmungen von Politikern, die selten bis nie einen Fuß in unsere Stadien gesetzt haben, können nicht unwidersprochen bleiben. Wir Fans wissen, wie die Realität aussieht: der Fußball ist nach wie vor sicher und gleichzeitig braucht das Stadionerlebnis die lebendige Fankultur!  
Die Zahlen der tatsächlich gefährlichen Vorfälle in Stadien sind so verschwindend gering, dass sie dieses Maßnahmenpaket niemals rechtfertigen können. 

Lasst uns ihnen gemeinsam zeigen, was wir davon halten – wir lassen uns nicht spalten! 

Fanszenen Deutschlands – Mai 2026