Wir feiern 15 Jahre HFC-FANKURVE und das, wie immer, NUR ZUSAMMEN!
Die Sause steigt am Freitag den 17.07.2026 um 19 Uhr im traditionellen Waldkater!
ALLE HFCer aus der HFC-FANKURVE aber auch von allen anderen Tribünen, sowie die Freunde aus Leipzig, Erfurt und Ujpest sind herzlich eingeladen, um sich gemeinsam auf die neue Saison einzustimmen!
Als Highlight gibt es das neue HFC-FANKURVE Trikot in den Größen XS bis 5XL für 30.-€! Es warten jedoch noch einige weitere Überraschungen am Infostand!
Also lasst uns ordentlich das Glas auf die vergangenen 15 Jahre heben!
Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.
Nun – kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine – zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände *nicht* im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.
Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.
Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine – basierend auf monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten – soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.
Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.
Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst.
Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.
Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.
Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen – ihr habt es nicht anders verdient.
Am Sonntag, den 28.6. um 14 Uhr, steigt das 60 Jahre Spiel gegen Gornik Zabrze!
Mit Zabrze kommt nicht irgendein Gegner an die Saale! Gornik ist aktueller polnischer Pokalsieger und der Verein, welcher uns in den letzten 60 Jahren am meisten begleitet hat. Immerhin kam es zu fast 30 internationalen Begegnungen – so zum Beispiel beim Highlight zur Flutlichteinweihung 1969!
Wir gehen das Spiel aktiv an und rufen alle HFCer auf am Sonntag in WEISS zu erscheinen!
Holt dazu eure alten Mützen, Schals, Kutten aus dem Schrank. Zeigt optisch wie eure Anfangszeit beim HFC begann!
Dazu wird es eine HFC-Friedenfahrt geben! Auch dazu rufen wir alle aus der HFC-FANKURVE auf sich aktiv mit dem Fahrrad zu beteiligen!
Ringsum das KWS sowie in der HFC-FANKURVE wird es zahlreiche Aktionen geben!
Also Karten sichern und nur zusammen 60 Jahre HFC zelebrieren!
Am Samstag 13:30 Uhr steigt das Landespokalfinale im KWS! Wir rufen dazu alle HFC-Fans und Freunde auf in ROT zu erscheinen! Egal, ob in der HFC-FANKURVE oder auf den restlichen Tribünen!
ALLE im POKALFIGHTER Shirt!ALLE in ROT!
Für alle, welche kein POKALFIGHTER Shirt haben, wird es eine kleine Neuauflage der Shirts in den Größen XS – 4XL vor dem Spiel am Fanhaus geben! Preis: 10.-€
Das Fanhaus öffnet ab 10:30 Uhr und das „Bündnis aktiver HFC-Mitglieder“ versorgt alle HFCer und Freunde mit Speis und Trank!
Als Fußballfan, der in Sachsen Spiele besuchen muss, ist man einiges an schlechter Polizeiarbeit gewohnt. Das es heute wieder Mal zu einem unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt gegenüber Fans kam, ist damit nichts Ungewöhnliches. Klare Gefährdung von Menschenleben stellt dann jedoch nochmal eine andere Liga von Polizeigewalt dar. Als der Anhang des HFC Chemie am Samstag nach dem Auswärtssieg in Eilenburg mit dem Zug in Leipzig Tief ankam begann eine Farce sondergleichen.
Aufgrund einer Zigarette, die sich im Bahnhof Leipzig Tief angezündet wurde, prügelte sich die anwesende BFE-Einheit ohne zu zögern durch die relativ geschlossen wartende Menschenmasse direkt am Bahnsteig, mit Schlägen, Tritten -ohne jegliche Vorwarnung. Der einfahrende Zug und die fehlende Rückzugsmöglichkeit der HFC-Fans stellte dabei weniger eine Hemmung als gefühlte Motivation dar. Eine klare Anweisung außer reinschlagen, wenn sich etwas bewegt, schien es nicht zu geben, auch war kein Deeskalationskonzept zu erkennen. Das keine Person schwer verletzt wurde oder Schlimmeres erleiden musste gleicht einem Wunder. Im Nachgang wurden Mitfilmende festgenommen, wahrscheinlich um die Hoheit über die Aufnahmen der Eskalation behalten zu können. Glücklicherweise konnten einige Personen der anwesenden Fanszene die Szenen von Anfang bis Ende festhalten.
Die aktuelle Entwicklung, indem die Polizei einen Freibrief zu haben scheint, um „Zahlen“ zu generieren, macht uns Sorgen. Ein bis dato friedlicher und vollkommen ausgelassener, letzter Spieltag wurde wieder einmal durch die BFE-Einheit der Bundespolizei zerstört! Wir stehen allen Fans, die von der Prügelorgie betroffen waren, zur Seite und raten dazu, Gegenanzeigen zu erstatten.
Wir prüfen aktuell alle rechtlichen Schritte! Ein großer Dank geht auch an unsere Freunde aus Leipzig und deren Fanprojekt, welche betroffenen Personen kurzfristig und schnell helfen konnten.
Am Freitag 19 Uhr steigt das letzte Heimspiel im KWS! Auch wenn die Saison für uns sportlich mehr oder weniger gelaufen ist heisst es am Freitag nochmal zahlreich und vorallem laustark unsere Freunde aus Leipzig mit 3 Punkten gegen Jena auf ihrem Weg zur Meisterschaft zu unterstützen! Also Freitag alle ins KWS! Das Fanhaus öffnet ab 16 Uhr und die Jungs der Sektion Petersberg & 225 versorgen alle HFC-Fans und Freunde mit Speis und Trank!
Etwas mehr als einen Monat ist es noch hin, bis die nächste Innenministerkonferenz in Hamburg tagt – und wir müssen noch immer davon berichten, dass die nach der letzten IMK versprochene Transparenz Fehlanzeige bleibt. Was genau auf der Agenda stehen wird, ist entsprechend nicht klar – die Erfahrungen der letzten IMK, die Drohungen der Politik gegenüber Vereinen und Verbänden, unterwürfige Verbände sowie die besorgniserregende Zunahme von Polizeigewalt und rechtswidrigen Maßnahmen gegen Fußballfans lassen uns allerdings wenig hoffnungsfroh sein. Während manche Innenminister und die Polizei daran zu arbeiten scheinen, Fanszenen zu spalten und eine Unterscheidung von „guten“ und „schlechten“ Fans zu konstruieren, möchten wir also diese heiße Phase der Saison nutzen, um erneut deutlich zu machen: Wir lassen uns nicht spalten! Seit dem letzten Jahr drücken gewisse Politiker den Vereinen und Verbänden die Pistole auf die Brust und drohen mit harten Mitteln, sollten sie ihren Forderungen nicht nachkommen. Dabei ist unter anderem die Rede von Lizenzentzügen, von Übertragung der Polizeikosten auf die Vereine sowie von personalisierten Tickets. Maßnahmen also, die die Vereine in die Knie zwingen und finanziell bedrohen können. Stellt euch vor, eurem Lieblingsverein wird die Lizenz für den Spielort des Stadions entzogen – oder zumindest für den Gästeblock! Wie sehr das Fehlen von Gästefans das Stadionerlebnis beeinträchtigen kann, ist bereits in vielen Ländern zu beobachten. Zustände, die wir uns nicht herbeiwünschen – gerade, wenn wir selbst als Auswärtsfahrer betroffen wären.
An dieser Stelle müssen auch die Verbände explizit angesprochen werden: DFB und DFL sonnen sich in schönen Bildern und vollen Stadien, die die Fanszenen ihnen Jahr für Jahr von Bundesliga bis in die unteren Ligen servieren. Dass für die Fans, für das besondere Stadionerlebnis in Deutschland und gegen willkürliche Maßnahmen ihre starke Stimmen erhoben werden, ist von den Verbänden erwartungsgemäß nicht zu vernehmen. Stattdessen wird eifrig den populistischen Forderungen gefolgt und an einer völlig undurchsichtigen zentralen SV-Kommission gearbeitet. Die DFL sowie der DFB scheinen sich von diesen Drohgebärden einschüchtern zu lassen und vor dem Populismus der Politik einzuknicken. Sie scheinen bereit, unnötig repressive Maßnahmen wie die Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien durchzuwinken, um „schlimmere Übel“ abzuwenden. Die Verschärfungen eben dieser Richtlinien gehen also auch klar auf das Konto der Verbände, die weder ihren Vereinen Rückhalt bieten noch den wirtschaftlichen Faktor von aktiver sowie lebendiger Fankultur berücksichtigen zu wollen. Und das alles wegen einer hochstilisierten Gefahrenlage in deutschen Fußballstadien.
Es erschließt sich uns zudem auch sechs Monate nach der letzten IMK nicht, weshalb diejenigen Politiker, die sich mit der inneren Sicherheit Deutschlands beschäftigen sollen, überhaupt über den Fußball sprechen. Die herbeifantasierten Schreckgespenster gefährlicher Stadien wurden doch bereits im Vorfeld der letzten IMK entzaubert! Weshalb also wollen gewisse Innenminister das bunte und lebendige Stadionerlebnis durch repressive, rechtlich fragwürdige Maßnahmen aufs Spiel setzen? Weshalb wollen sie das Risiko in Kauf nehmen, Vereine finanziell zu ruinieren und Fankultur zu beerdigen? Die realitätsfremden Wahrnehmungen von Politikern, die selten bis nie einen Fuß in unsere Stadien gesetzt haben, können nicht unwidersprochen bleiben. Wir Fans wissen, wie die Realität aussieht: der Fußball ist nach wie vor sicher und gleichzeitig braucht das Stadionerlebnis die lebendige Fankultur! Die Zahlen der tatsächlich gefährlichen Vorfälle in Stadien sind so verschwindend gering, dass sie dieses Maßnahmenpaket niemals rechtfertigen können.
Lasst uns ihnen gemeinsam zeigen, was wir davon halten – wir lassen uns nicht spalten!